SPD-Ortsverein Wehrda

Bundespolitik beginn mit der Kommunalpolitik

Hallo Wehrda!

20.06.10 (Allgemein)

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Andreas Steih-Winkler1. Vors. Dr. Mohammad Malmanesh stellv. Vorsitzender Helmut Hebert-Henkel, Stadtverordneter

 

Politik ist das Ergebnis unserer Stimmen, die wir als verantwortliche Bürgerinnen und Bürger in einer bestimmten Periode abgeben. Jeder von uns hat hin und wieder das Gefühl, es sei unwichtig, wie wir wählen, die politische Entscheidungen könnten wir kaum beeinflussen. Auch wenn manche politische Entscheidungen auf europäischer oder Bundesebene diese Annahme stärken, richtig ist, dass die Demokratie mit der ersten Stimme beginnt, die in die Wahlurne eingeworfen wird.

Unser Motto lautet: Die Bundespolitik beginnt mit der Kommunalpolitik.

Dies soll uns stets daran erinnern, dass das, was wir für unsern Ort wählen, der Beginn des direkten Einflusses auf die demokratische Grundordnung Deutschlands ist.

Deshalb ist es unser wichtigstes Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger von Wehrda nicht nur zeitnah über die kommunale, städtische und Bundespolitik zu informieren, sondern sie auch mit unserem Tun und Handeln weiterhin für die sozialen, gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen zu interessieren.

Auf diesen Seiten wollen wir Ihnen eine Plattform sowohl für kommunale als auch für grenzübergreifende Themen anbieten.

Dieses interaktive Angebot kann so viel bewirken, wie es nutzt. Denn keiner will für nichts arbeiten. Das, was Sie hier sehen, ist das Ergebnis von ehrenamtlichem Engagement von Wehrdaer Bürgerinnnen und Bürgern. Niemand wird dafür materiell entlohnt. Niemand hat dadurch einen persönliches Nutzen. Daher würden wir uns freuen, wenn mehr Menschen hierbei mitmachen würden.

Wir wünschen Ihnen angenehme und informative Unterhaltung auf unsere Seiten. Empfehlen Sie uns weiter und stärken Sie uns bei diesem Vorhaben.

Ihr SPD-Ortsverein Wehrda

Kontakt: info@spd-wehrda.de

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Hebronberg und Wehrda

29.11.11 (Hebronberg)

Im Rahmen der Aktion “Fraktion vor Ort” traf die SPD-Fraktion im Stadtparlament Marburg am 21.11.2011 mit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern und Verantwortlichen Personen der Diakonie in Wehrda bei einem Ortstermin zusammen.

Beim anschließenden öffentliche Teil der Fraktionssitzung im Anglerheim wurde durch den SPD-Ortsverein Wehrda der Vorschlag gemacht, auf der Homepage der SPD eine Plattform zu errichten, um die unterschiedliche Stimmen und Stimmungen in Wehrda, aber auch Informationen aus der Diakonie, den Bürgerinitiativen und weiterer Betroffener zu sammeln. Mit diesem Mittel eröffnet sich die Möglichkeit, die Entwicklung der Diakonie mit den berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger möglichst gut in Einklang zu bringen. Darüber hinaus soll hierbei eine Möglichkeit zum Dialog angeboten werden.

Jeder kann an dieser Stelle durch den Eintrag eines Kommentars seine Meinung kundtun. Die Kommentare werden aber nur dann veröffentlich, wenn sie namentlich gekennzeichnet sind. Persönliche Beleidigungen, emotionale Beiträge, die die Grenze der Höflichkeit und des Respekts missachten, werden von der Veröffentlichung ausgeschlossen. In einem solchen Fall erhält der/die Absender/in jedoch die Chance, den Text angemessen zu formulieren. Aus Datensicherheits- und Datenschutzgründen werden an dieser Stelle keine Emailadressen der Personen veröffentlich. Es sollen ein offener Dialog und kein Monolog stattfinden.

Wir bitten alle Interessierten, ihre Beiträge hierzu zu leisten. Alle Teilnehmer werden beim Eintreffen von neuen Informationen hierüber zeitnah über Email informiert. Jeder kann sich im „Newsletter“ eintragen und sich bei fehlendem Interesse wieder abmelden.

Für die Anmeldung zum „Newsletter“ klicken Sie bitte hier und senden Sie uns eine Email mit Ihren Angaben (Name, Vorname, Email, wenn erwünscht Ihre Telefonnummer) und Ihrem Einverständnis zur Veröffentlichung Ihres Beitrags.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen unter info@spd-wehrda.de zur Verfügung.

Mit bestem Dank im Voraus für Ihre Beiträge.

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Wehrda

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Anträge der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Wehrda

15.11.11 (Ortsbeirat-Wehrda)

Zur Sitzung am 15.11.2011

Zum Thema Schwimmbad Wehrda und Öffnungszeiten

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Das Wehrdaer Hallenbad als neuer Familientreffpunkt!

15.11.11 (Allgemein)

Nach über 20 Monaten Bauzeit wurde unser Hallenbad in neuer Gestalt für uns Wehrdaer und viele Menschen auch über Wehrda hinaus neu eröffnet.

Oberbürgermeister Egon Vaupel sagte in seiner Eröffnungsrede, dass überall Hallen- und Schwimmbäder schließen, in Wehrda aber ein “neues” Hallenbad eröffnet wird. Darüber sind wir auch sehr froh, denn Wehrda gewinnt dadurch noch mehr an Bedeutung. Schulen und Vereine, die Universität Marburg und viele andere am Schwimmen und an Schwimmkursen Interessierte werden unser Hallenbad nutzen.

Dies belebt unseren Ort, denn dort, wo Menschen sind, findet das Leben statt. Ein sich daraus möglicherweise ergebender Mehrbedarf an Busverbindungen für Schüler und Schülerinnen von überall her wird ein Überdenken der Busanbindung Wehrdas notwendig machen. Manche Wehrdaer waren verständlicherweise über die knapp bemessenen Öffnungszeiten des Hallenbades für die Öffentlichkeit enttäuscht. Nur zwei Vormittage in der Woche von 8 bis 13 Uhr ist wahrlich kein berauschendes Angebot für Schwimm-Interessierte. Gerade an den Sonntagen wäre die Möglichkeit gegeben, einen Treffpunkt für Wehrdaer und auch Familien aus dem Umkreis zu verwirklichen.

 Aber es ist eben erst der Anfang des „neuen“ Bades und der Betrieb muss erst einmal anlaufen. Die Fragen nach mehr Betreuung, Personal und den daraus erwachsenden Kosten müssen geklärt werden, wenn erste Erfahrungen gemacht und ausgewertet sind.

 Natürlich sind wir als SPD Wehrda für mehr Leistung und Möglichkeiten für Sie als Wehrdaer Bürgerinnen und Bürger. Wir werden diese Frage im Auge behalten und Sie auf dem Laufenden halten.

 Nutzen wir die Schwimmhalle als Familientreff im Hallenbad Wehrda. Denn je öfter wir dies zu den allgemeinen Öffnungszeiten tun, umso eher stellt sich die Frage nach einer Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten. Erst dann kann und muss gegebenenfalls gehandelt werden.

 Viel Spaß dann, nicht nur beim Familientreff mit Schwimmen

 Ihre SPD-Wehrda

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Ein Wehrdaer wird mit dem höchsten hessischen Preis geehrt!

09.11.11 (Allgemein)

Deutschland dankt Dieter Woischke

Marburger erhält Verdienstorden am Bande

Marburg (red). “Das langjährige unermüdliche Wirken von Dieter Woischke ist ein beeindruckendes Vorbild für unsere Gesellschaft”. Mit diesen Worten hat Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland in der Ordensstufe “Hessischer Verdienstorden am Bande” an Dieter Woischke aus Marburg verliehen.

“Durch sein Engagement im Personalrat und in der Gewerkschaft, durch sein Wirken bei der Arbeiterwohlfahrt in Marburg sowie im Vereinsleben hat er sich über viele Jahre für unser Gemeinwesen verdient gemacht”, würdigte Schäfer.

Dieter Woischke wurde 1924 geboren und absolvierte nach seiner Schulausbildung eine Lehre als Flugzeugmechaniker in Hirschberg. Nach Kriegseinsatz und Militärgefangenschaft war er seit 1945 bei der Bahn tätig und ging 1978 in den Ruhestand. Neben seiner beruflichen Laufbahn engagierte er sich von 1960 bis 1968 im Personalrat seiner Dienststelle und als Mitglied der Gewerkschaft Transnet. Er organisiert bis heute Besichtigungen des Bahnbetriebswerkes Marburg. Für den Deutschen Gewerkschaftsbund ist er im Bereich der Seniorenarbeit aktiv.

Darüber hinaus ist Woischke seit 1981 Mitglied der Arbeiterwohlfahrt Marburg. Als Jugendleiter, Hüttenwart, Gründer und Leiter eines heimatkundlichen Arbeitskreises prägte er den Verein “NaturFreunde Deutschlands, Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur” (Ortsgruppe Marburg).

1998 vom Landkreis bereits mit dem Otto-Ubbelohde- Preis geehrt

Auf Landesebene brachte er in der entsprechenden Fachgruppe sein umfangreiches Wissen über Natur- und Heimatkunde ein und war viele Jahre Vorsitzender des Bezirks “Lahn”. Von 1981 bis 1997 war er stellvertretendes Mitglied im Marburger Naturschutzbeirat.

Woischke hat sich nicht zuletzt im kulturell-heimatkundlichen Bereich Verdienste erworben: Als langjähriges Mitglied im Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde, im Marburger Verschönerungsverein und anderen lokalhistorischen Vereinen engagierte er sich als Vorstandsmitglied, arbeitete an der Konzeption von Wanderwegen und entwickelte ein Ausbildungsprogramm für Gästeführer in Marburg. Als Kursleiter und Referent brachte er sein profundes Wissen als Lokalhistoriker und Heimatforscher auch an der Marburger Volkshochschule ein. 1988 wurde Dieter Woischke für seine weit gespannten Aktivitäten vom Landkreis mit dem “Otto-Ubbelohde-Preis” ausgezeichnet.

“Die erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit von Dieter Woischke ist eine große Bereicherung für unsere Gesellschaft”, sagte Schäfer. Er freue sich, Woischke dafür auszeichnen zu können.

Entnommen aus Mittelhessen.de
Mehr zu Dieter Woischke siehe unter: Wehrdaer Wecker

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Wahlergebnisse der Kommunalwahl in Wehrda 2011

27.03.11 (Allgemein)

Liebe Wehrdaerinnen und Wehrdaer,
falls Sie an den Wahlergebnissen unseres Ortes interessiert sind, finden Sie diese unter folgendem Link
http://www.marburg.de/de/22996

Wir danke unseren Wählerinnen und Wähler für Ihr Vertrauen.
In welcher Form wir auch immer bei den Zukunftsentscheidungen in Wehrda beteiligt sein sollten, werden wir uns im Sinne Ihrer Stimme verhalten. Denn Ihre Stimme für uns bedeutet Ihre Stimme zu unserem Programm. Daher werden wir uns auch entsprechend unserem Programm verhalten.

Ihr SPD-Ortsverein Wehrda

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Lärmschutz bedeutet mehr Lebensqualität…

03.02.11 (Allgemein)

Der SPD-Ortsverein Wehrda fordert vom Regierungspräsidium Gießen umgehend eine Gleichbehandlung Marburgs mit anderen vom Lärm betroffenen Kommunen und die Einführung einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h für PKW und 60 km/h für LKW auf der B3a im Stadtgebiet Marburgs

Der SPD-Ortsverein Wehrda sieht die Notwendigkeit, dass entlang der Hauptverkehrsstraßen in Hessen Lärmmindernde Maßnahmen durchgeführt werden. In der Kartierung der Landesregierung zählt auf jeden Fall die B3a im Stadtgebiet Marburg dazu. Aber natürlich muss auch der weitere Verlauf der B3 nach Kassel und der Verlauf der B62 nach Kirchhain sowie die B252 Richtung Wetter betrachtet werden, obwohl diese Bereiche, so jedenfalls die Kartierung des Hessischen Landesamts für Umwelt und Geologie, nicht zu den „Hauptverkehrsstraßen“ gehören (siehe Abbildung 1, Ausschnitt aus der Lärmkartierung Hessens, unsere Region).

Dort sind sicher Lärmmindernde Maßnahmen (Geschwindigkeitsreduzierung) notwendig, aber eben genauso in Marburg an einer als Hauptverkehrsstraße eingestuften Straße!

Wie aus der regionalen Presse der letzten Tage und den Internetdarstellungen der hessischen Behörden zu entnehmen war, wurde endlich die notwendige Geschwindigkeitsbeschränkung gerade für die Kommunen nördlich Marburgs (Josbch, Gilserberg und weitere Ortschaften) für die B3 durch das RP Kassel und für die B3 und die B252 und die B62 durch das RP Gießen auf Ministeriumsbeschluss an diesen Durchgangsstraßen eingeführt. Nachts fahren dort die Fahrzeuge nur noch 30 km/h, die Kommunen sollen laut Wirtschaftsministerium die Einhaltung dieser Geschwindigkeitsbeschränkung überwachen. Für die B3a im Bereich Marburg verweigert das RP Gießen aber die Geschwindigkeitsreduzierung.
Unser Schluss, den wir als Ortsverein daraus ziehen: im Regierungspräsidium Kassel ticken die Uhren anders als im Regierungspräsidium Gießen. Dort in Kassel wird den Kommunen geholfen, wie es ja auch sein sollte (siehe dazu auch Leitlinien des Regierungspräsidiums Gießen als Behörde), zum Beispiel Lärmmindernde Maßnahmen umzusetzen. Maßnahmen wie eine Geschwindigkeitsbeschränkung, die eine Minderung von etwa 2,6 dB(A), aber sicher nicht 3 dB(A) erreicht.

Im Regierungsbezirk Gießen wird dagegen vom Regierungspräsidenten selbst immer wieder gebetsmühlenartig herunter geleiert, dass erst ab mindestens 3 dB(A) Minderung die Maßnahmen als wirksam anzusehen sind und umgesetzt werden können. Tatsächlich erreichen wir an der B3a im Stadtgebiet Marburgs „nur“ eine Minderung von 2,2 dB(A) durch die Geschwindigkeitsbeschränkung. Wie effizient wäre es gewesen, im Zuge der in den letzten Jahren durchgeführten Fahrbahnsanierungen auf die Fahrbahnen der B3a Flüsterasphalt aufzubringen und ergänzend eine Geschwindigkeitsbeschränkung einzuführen!?

Das Hessische Umweltministerium in Person von Frau Ministerin Luisa Puttrich sieht selbst auch Geschwindigkeitsbeschränkungen als Lärmmindernde Maßnahme an. So sagt es jedenfalls eine nette Broschüre, die sie hoffentlich auch selbst gelesen hat.

Wann endlich sieht das Regierungspräsidium Gießen dies auch so? Warum werden die Marburger Bürgerinnen und Bürger anders behandelt als andere Bürgerinnen und Bürger? Nochmals ausdrücklich: die nördlich Marburgs umgesetzten Maßnahmen waren und sind notwendig, der Ortsverein Wehrda freut sich für die betroffenen Anwohner an der B3 und der B 252 in den Kommunen über die gewonnene Nachtruhe. Aber mit welchem Grund wird dies den Marburger Bürgerinnen und Bürgern versagt? Die Erkenntnisse über den Zusammenhang von Herz- und Kreislauferkrankungen mit dem Lärmpegel sind bekannt.
Angeblich sei aber die Situation an der B3 und der B252 nicht mit der in Marburg zu vergleichen.

Nicht vergleichbar ist sie aber aus einem anderen Grund. Wir haben nämlich zusätzlich noch eine weitere Quelle parallel zur belastenden B3a im Stadtgebiet: die Bahn-Linie. Mit keinem Wort wird diese auf alle Marburger Bürgerinnen und Bürger noch zur B3a zusätzlich einwirkende Lärmquelle erwähnt. Verschämt werden im Lärmminderungsplan im Kapitel zu Marburg auf den Abbildungen 8 und 10 zu den Konfliktpunkten mit der B3a Luftbilder abgedruckt, auf denen auch die Bahnlinie zu sehen ist. Auf die Lärmproblematik, die dadurch noch verstärkt wird, wird aber nicht hingewiesen! Erst ab 3 dB(A) trägt laut Regierungspräsident Witteck gegenüber Oberbürgermeister Egon Vaupel eine Geschwindigkeitsbeschränkung zur Lärmminderung bei! Warum sieht das das Regierungspräsidium Kassel wohl anders?

Alle Maßnahmen, die auch nur einen geringen Einfluss auf den Lärmpegel haben, finden laut Tabelle 5.2 des „Lärmminderungsplanes“ für Marburg „Keine Aufnahme in den LAP“. Unbeachtet des topographischen Nachteils, dass der Lärm vom Talboden sich links und rechts sehr weit auf den bewohnten Schultern des Marburger Lahntals verteilt, werden alle möglichen Maßnahmen abqualifiziert. Dies sind:
• Tempolimit (TL) – keine Genehmigung durch das Regierungspräsidium Gießen;
• beim Offenporigen Asphalt (OPA) wird auf 2008 verwiesen, weil dort eine neue Asphaltdecke (Kein OPA!) aufgebracht wurde;
• bei Lärmschutzwänden wird auf passiven Lärmschutz –Einbau von Lärmschutzfenstern – verwiesen. Dies ist nach Auskunft des Amtes für Straßenverkehrswesen Marburg, früher Straßenbauamt Marburg, nach damals geltendem Recht vor 30 Jahren beim Bau der B3a geschehen, also nicht überall und auf der Basis der damaligen Belastungen. Die haben aber sicher vor 30 Jahren ganz anders ausgesehen. Trotzdem wird bei allen Konfliktpunkten der Hinweis gesetzt: „Keine Aufnahme in den LAP“ obwohl vor 30 Jahren längst noch nicht alle Konfliktpunkte bestanden haben.
• Die Maßnahmen „Verlegung der B3a und Rückbau“ und „Untertunnelung“ werden von vorneherein als „Unverhältnismäßige Maßnahme“ eingestuft und ebenfalls nicht in den LAP aufgenommen.

Wir fordern daher ausdrücklich als hessische Bürgerinnen und Bürger Gleichbehandlung und für die B3a im Stadtgebiet Marburg eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h für PKW und 60 km/h für LKW. Die Forderung, Marburg wieder zum Regierungspräsidium Kassel zuzuschlagen – wir hätten dann möglicherweise schon lange die Geschwindigkeitsbeschränkung – wollen wir hier noch nicht erheben!

Andreas Steih-Winkler

Vors. des SPD-Ortsvereins Wehrda

Anlagen

Lärmschutz-web

Abbildung 1: Ergebnis der Lärmkartierung Hessens: Nichteinstufung der nördlich Marburg gelegenen Bundesstrassen als „Hauptverkehrsstraßen“!!!! Die B 3a im Bereich Marburg ist als Hauptverkehrsstraße eingestuft“!!!
13.12.2010 – Pressemitteilung

Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch: “2011 wird für die Anwohner ein ruhigeres Jahr”

„2011 wird für die vom nächtlichen Verkehrslärm belasteten Anwohner der Bundesstraßen 3 und 252 ein ruhigeres Jahr: Das Land ordnet in den betroffenen Ortslagen Tempobeschränkungen während der Nachtzeit an, und die Kommunen haben zugesagt, deren Einhaltung zu überwachen.“ Dies teilte der hessische Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch am Montag nach dem Abschlusstreffen des Runden Tisches zur Situation an der B 3 und B 252 mit. „Ich bin sehr froh über diese einvernehmliche Regelung, die sowohl das Ruhebedürfnis der Bürger als auch die Interessen der regionalen Firmen respektiert.“
Auf insgesamt 6 Sitzungen des runden Tisches unter Beteiligung der jeweiligen Bürgermeister, Landräte und Anliegerunternehmen wurde erörtert, wie sich eine Lärmverringerung für die Anwohner erreichen und dabei das Mobilitätsbedürfnis der heimischen Wirtschaft erfüllen lässt.
Die nunmehr im Einvernehmen gefundene straßenverkehrsrechtliche Regelung stellt sich wie folgt dar:
• In den Gemeinden Münchhausen, Simtshausen, Todenhausen, Wetter, Niederwetter, Lahntal-Göttingen entlang der B 252 und in der Gemeinde Schönstadt an der B 3 wird für die Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00Uhr zusätzlich zum bestehenden Nachtfahrverbot für Lkw über 3,5 t eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h für alle Kraftfahrzeuge angeordnet.
• In den Gemeinden Schwarzenborn, Josbach, Gilserberg, Jesberg sowie Kerstenhausen an der B 3 wird für die Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00Uhr zusätzlich zum bestehenden Nachtfahrverbot für Lkw über 3,5 t eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nur für Lkw über 3,5 t angeordnet.
Außerdem soll,
• das bisher bis zum 31.1.2011 geltenden Durchfahrtsverbot für Lkw > 3,5 t in der Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr auf der B 3 zwischen Borken-Kerstenhausen und Cölbe und auf der B 252 zwischen Diemelstadt und Lahntal-Göttingen unbefristet verlängert werden.
Die Durchfahrtsverbote für Lastwagen von über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamzgewicht von 22 bis 6 Uhr bleiben damit auf beiden Straßen bestehen, ihre bisherige Befristung entfällt. Ausgenommen sind wie bisher die Be- und Entlader aus den Kreisen Marburg-Biedenkopf, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und aus dem Hochsauerlandkreis.
„Damit wird es nach unseren Berechnungen gelingen, die gesetzlichen Grenzwerte für nächtlichen Verkehrslärm weitestgehend einzuhalten“, sagte der Staatssekretär. „Natürlich bemühen wir uns weiterhin um Verbesserungen für die Bewohner der Orte. Deshalb setzen wir uns beim Bundesverkehrsministerium für die Realisierung von Umgehungsstraßen ein und arbeiten mit Hochdruck an den erforderlichen Planfeststellungsbeschlüssen.“
Staatssekretär Saebisch dankte den Teilnehmern des vor einem Jahr eingerichteten Runden Tisches mit Vertretern von Behörden, Kommunen, Polizei, regionaler Wirtschaft und Bürgerinitiativen. „Die konstruktiven Gespräche dort haben es ermöglicht, die Verkehrsregelungen zur Reduzierung des Nachtlärms immer weiter zu verfeinern und schließlich zu einer dauerhaft tragfähigen Lösung zu kommen. Unser Ziel war immer ein fairer Ausgleich der Interessen. Gut ist auf jeden Fall, dass 2011 ein ruhigeres Jahr zu werden verspricht“.
Hintergrund:
Im Oktober 2006 wurde für die B3 und B 252 auf der Grundlage des § 45 Abs. 9 Satz 3 StVO ein Durchfahrtsverbot für Lkw über 12t angeordnet. Mit Entscheidung vom November 2009 hob der Verwaltungsgerichtshof Kassel diese Anordnungen auf, da nicht der Nachweis geführt werden konnte, dass bedingt durch die Mauteinführung der Lkw-Anteil erheblich angestiegen war.
Um in der Folge, das Ruhebedürfnis der Anwohner einerseits und das Mobilitätsbedürfnis der regionalen Unternehmen andererseits einer interessensausgleichenden Lösung zuzuführen, wurde im April 2010 ein Runder Tisch unter Leitung von Wirtschaftsstaatssektretär Steffen Saebisch eingerichtet.
Parallel zu den Diskussionen am Runden Tisch wurden die Verkehrserhebungen fortgesetzt und neue Lärmberechnungen durchgeführt. Das nächtliche Durchfahrtsverbot und die Selbstverpflichtung der Unternehmen führten dazu, dass der Lärmpegel während der Nachtzeit spürbar reduziert werden konnte. Allerdings werden die nächtlichen Richtwerte von 62 dB(A) entlang der B 3 und in einigen Gemeinden an der B 252 noch überschritten.

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Geschützt: Unsere Bilder

23.01.11 (Allgemein)

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Wir gratulieren Karl Koch zum 90. Geburtstag!

24.12.10 (Allgemein)

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Ein außergewöhliches Jubiläum ist mehr als eine Meldung auf unserer Homepage wert. Auch wenn heute mehr Menschen das 90. Lebensjahr erreichen als früher, ist es ein besonderes Gefühl und eine besondere Freude, wenn man einen solchen Menschen im eigenen Kreis erlebt. Vor allem, wenn jemand wie Karl Koch (dem Gott sei DANK) so gesund und so fit ist.

Frau Chrisitane Dörbecker und Herr Dr. Mohammad Reza Malmanesh (Stellv. Vorsitzender des SPD-Ortsvereins) haben ihn gestern zu seinem 90. Geburtstag zuhause besucht.

“Ich war sehr angenehm überrascht, als ich einen so “jungen” Menschen erleben durfte, der von sich sagen kann, er sei 90 Jahre alt”, sagte Dr. Malmanesh. Ein Mensch, der 1920 geboren ist und noch heute lebt, ist ein wandelndes Geschichtsbuch. Ein Mensch, der seine Kindheit in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg und seine Jugendzeit während des 2. Weltkrieg verbracht und drei unterschiedliche politische Perioden in diesem Land erlebt hat, ist für eine Partei wie die SPD ein großer Gewinn, wenn er über 60 Jahre Mitglied dieser Partei ist. Denn wer könnte so gut wie er wissen, was eine soziale Demokratie für ein Land bedeutet?

Wir danken ihm für seine Mitgliedschaft, für sein Wirken und seine freundliche Art.

Im Namen des Vorstandes, dir lieber Karl alles GUTE zum 90. Geburtstag, frohe Weihnachten und ein gutes und gesundes Jahr 2011.

Deine SPD-Freunde und Vorstand des Ortsvereins

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Frohe Weihnachten und ein gutes, neues Jahr 2011!

23.12.10 (Allgemein)

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Wir wünschen allen  

Bürgerinnen und

Bürgern von Wehrda ein

friedvolles und frohes Fest

 

und ein erfolgreiches,

 

 

neues Jahr 2011!

 

  

 

Ihr SPD-Ortsverein Wehrda

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Bilder der Veranstaltung mit Egon Vaupel am 30.11.2010

04.12.10 (Veranstaltungen)

 

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